Ob in Dresden, Düsseldorf oder Ulm: Linke Zusammenhänge sind immer wieder mit staatlicher Repression konfrontiert. Zu politischen Verfahren kommen Hausdurchsuchungen, Anquatschversuche, Überwachung und weitere Repressionsmaßnahmen. All das geschieht in einem politischen Klima der Aufrüstung und einer Verarmungsoffensive von oben.
Umso wichtiger ist es, solidarische Unterstützungsstrukturen aufzubauen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie staatliche Repression gegen die politische Linke funktioniert und welchen gesellschaftlichen Verhältnissen sie entspringt. Dabei gilt es, Gräben zu überwinden, ohne sie zuzuschütten. Solidarität bedeutet nicht, politische Unterschiede zu leugnen oder die eigene Linie aufzugeben. Lasst uns diskutieren und streiten, aber zugleich die Strukturen aufbauen und unterstützen, die staatlicher Kriminalisierung kollektive Solidarität entgegensetzen.
Denn auch wenn staatliche Repression Einzelne trifft, zielt sie auf politische Zusammenhänge und letztlich auf die Bewegung als Ganze.
Deshalb laden wir euch am 20. August zum Soli-Tresen in die Sauerkrautfabrik in Harburg ein. Kommt rum auf ein Kaltgetränk, Bier und ein paar Snacks. Es wird eine Spendenmöglichkeit geben, das Geld geht an das Budapest Antifascist Solidarity Committee (BASC).
Los geht’s um 18:30 Uhr. Gegen 20 Uhr gibt eine der Anwältinnen des Düsseldorfer Prozesses eine kurze Einordnung zum aktuellen Stand des Verfahrens.
Wir freuen uns auf euch!

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